Gesetzliche Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) beruht auf dem Solidarprinzip: Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen zu gleichen Teilen Beiträge in die Rentenkassen. Die Mittel, die auf diese Weise zusammenkommen, finanzieren die laufenden Renten („Umlageprinzip“). Diese Umverteilung gewährleistet die Grundversorgung der älteren Generation durch die jüngere („Generationenvertrag“).

Wir haben die wichtigsten Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung für Sie zusammengestellt. Sehen Sie selbst, was die gesetzliche Rentenversicherung bietet.

Regelaltersrente

Die Regelaltersrente wurde in der Vergangenheit ab dem vollendeten 65. Lebensjahr gezahlt, sofern die allgemeine Mindestwartezeit von fünf Jahren erfüllt war. Wer 1947 oder später geboren ist, muss sich aber auf einen späteren Beginn einstellen. Ab Jahrgang 1964 und jünger beträgt soll die Regelaltersgrenze 67 Jahre. Die Rente kann im Einzelfall bis zu fünf Jahre vorgezogen werden. Für jedes Jahr eines früheren Rentenbezugs muss der Rentner einen Abzug von 3,6% der Rente hinnehmen. Da auch weniger Zeit für die Beitragszahlung zur Verfügung steht, senkt ein vorzeitiger Rentenbezug die Altersrente also empfindlich. Ohne zusätzliche private Vorsorge ist das kaum zu finanzieren. Zurzeit beträgt die Regelaltersrente circa 43% des letzten Brutto-Einkommens, sofern es keine Lücken im Erwerbsleben gibt. Mit Inkrafttreten des "Rentenpaketes" im Juli 2014 können Beschäftigte ohne Abschläge zwei Jahre vor dem regulären Rentenbeginn in den Ruhestand gehen, sofern sie mindestens 45 Beitragsjahre nachweisen können.

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